Karriereknick Wechseljahre?

Shownotes

Kristina Materna spricht mit ihren Interviewpartnerinnen über Wechseljahre, Karriere, Gesundheit, Beziehungen, Selbstbild und alles, was Frauen in der Lebensmitte bewegt – ehrlich, humorvoll und fachlich fundiert.

In der vierten Folge ist Viktoria Buckler zu Gast. Viktoria ist Keynote-Speakerin, zertifizierte Menopause-Coachin und Expertin für Wechseljahre am Arbeitsplatz. Als ehemalige Compliance Officer in einem internationalen Bankkonzern kennt sie sowohl die persönliche Seite der Wechseljahre am Arbeitsplatz als auch die Strukturen, Entscheidungswege und Leistungsanforderungen in Unternehmen.

Was geschieht, wenn Schlafmangel, Hitzewallungen, Brain Fog oder Erschöpfung auf einen Arbeitsalltag treffen, in dem Frauen weiterhin zuverlässig leisten sollen? Wie können Betroffene Unterstützung ansprechen, ohne als weniger belastbar zu gelten? Und was müssen Führungskräfte, HR und Unternehmen tun, damit erfahrene Mitarbeiterinnen nicht ausgebremst oder aufs Abstellgleis geschoben werden?

Kristina und Viktoria sprechen offen über das "Funktionierenmüssen", die Angst vor Stigmatisierung, mögliche Folgen für Karriere und Erwerbsleben sowie über konkrete Wege zu einer Arbeitskultur, in der Frauen während der Wechseljahre nicht nur unterstützt werden, sondern sich auch beruflich weiterentwickeln können.

Außerdem erfährst du, welche Unterstützung Frauen im Job wirklich hilft, was Führungskräfte und Unternehmen konkret tun können und warum berufliche Erfahrung auch in den Wechseljahren kein Ablaufdatum hat.

Eine offene und ermutigende Folge voller persönlicher Einblicke, konkreter Impulse und klarer Forderungen – für Frauen, die nicht länger still funktionieren möchten, und für Unternehmen, die weibliche Erfahrung nicht verlieren, sondern stärken möchten.

Mehr über Viktoria Buckler: Website: https://www.viktoriabuckler.com Instagram: @viktoria.buckler LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/viktoria-buckler/

Folgt Podcast-Host Kristina Materna für alle News und Infos rund um Pony oder Botox sowie neue Folgen: Instagram: @maternas_welt LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kristina-materna-660a75131/

Wie hat dir die Folge gefallen oder was wünscht du dir an Themen in meinem Podcast? Nachrichten und Feedback gerne an: hello@ponyoderbotox.de

Ein besonderer Dank gilt meinem Partner, dem Start-up Space Düsseldorf, wo ich den Podcast produziere. Mehr Infos unter: www.start-up-space.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu meinem Menopodcast Pony oder Botox.

00:00:04: Ich bin Christina Materner und selbst Midlife Woman, und du bist hier genau richtig!

00:00:09: Wenn Du Dich gerade fragst, was zur Hölle ist eigentlich los mit mir?

00:00:14: Mit inspirierenden Expertinnen spreche ich in jeder Folge über all die Themen, die Frauen in ihrer Lebensmitte bewegen.

00:00:21: Mit Pony or Botox dem Podcast für mehr Midlife Wow möchte ich Dir ein Raum mit ganz viel Motivationen, Tipps & Tricks positiver Energie und Good Wipes bieten.

00:00:31: Schön, dass du da bist!

00:00:38: Bonjour mes amis.

00:00:40: ich bin gerade frisch erholt aus meinem wundervollen Sommerurlaub in Frankreich zurück und freue mich jetzt riesig auf die vierte Folge Pony oder Botox.

00:00:49: aber bevor wir starten möchte ich euch erst einmal ein ganz dickes Dankeschön rausschicken denn nach nur drei Folgen sind es schon fünf hundert Abonnenten und sogar tausend Fünfhundert Downloads.

00:00:59: das ist super toll.

00:01:01: Ich freu mich wirklich riesig Und auch wenn sich rund neun Millionen Frauen in Deutschland gerade in der Phase der Wechseljahre befinden und bei den Podcastseilen also noch etwas Luft nach oben ist, zeigt mir diese Entwicklung vor allem aber das aktiv eben nach Aufklärung und Information zu diesem Thema gesucht wird.

00:01:19: Und genau dafür habe ich an meinem Menopodcast auch ins Leben gerufen!

00:01:23: Hier geht es aber um weitaus mehr als die körperlichen Symptome, denn die hormonelle Umstellung bewirkt einfach so unglaublich viel und zwar nicht nur in Sachen Gesundheit und Wohlbefinden bei einem selbst sondern eben auch Veränderungen in den verschiedenen Lebensbereichen wie Partnerschaft, Beziehung, die Sicht auf sich selbst und das mentale Wohl befinden.

00:01:43: Und ein immens wichtiges Umfeld, in dem Frau jeden Tag viel Zeit verbringt gehört natürlich auch dazu!

00:01:50: Und genau dieses Umfeld thematisiere ich ausführlich mit meiner heutigen Interviewpartnerin.

00:01:55: Es geht um Wechseljahre am Arbeitsplatz, denn darüber ob und wie der Umgang damit dort stattfindet wird noch viel zu selten offen gesprochen.

00:02:05: Ich möchte dazu gerne vorab eine persönliche Geschichte mit euch einmal teilen.

00:02:09: Es geht bei mir um ne Phase, die ungefähr drei Jahre zurückliegt.

00:02:12: zu dem Zeitpunkt war ich damals noch irgendwie so mitten oder auch schon am Ende der Perimenopause.

00:02:18: das war mir aber da noch nicht ganz richtig bewusst.

00:02:21: es gab wirklich einen Zeitpunkt.

00:02:22: ich bin nachts

00:02:24: wochenweise

00:02:25: unter starken Hitzeballon wach geworden.

00:02:27: Das war wirklich wie bei einer Grippe Decke weg, Decke hin, Deckel hin, das ging bis in die Morgenstunden und wenn ich dann endlich eingeschlafen bin, klingelte da wecker und ich fühlte mich wie von einem Lkw überfahren.

00:02:39: Gleichzeitig hatte ich in dieser Phase auch einen Trauerfall in der Familie denn meine geliebte Oma die mir sehr nahe stand ist verstorben was für mich emotional ganz schlimm war.

00:02:49: aber ich musste einfach auch funktionieren und habe beispielsweise meine Mutter bei der Organisation der Beerdigung unterstützt und hatte aber gleichzeitig im Job ein großes wichtiges Event zu organisieren.

00:02:59: Und ihr kennt das.

00:03:00: Frau sagt eben nicht Ich schaffe das alleine brauche Hilfe, sondern Frau sagt eher kein Problem.

00:03:06: Gib mir

00:03:07: mehr.".

00:03:07: Wenn Frau ausfällt kippt das ganze System!

00:03:10: Das denken die meisten Frauen jedenfalls vor allem aus Angst in Sachen Leistung und Performance runtergestuft zu werden.

00:03:16: Das ist ein schleichender Prozess – und irgendwann findet man sich im schlimmsten Fall plötzlich auf dem Abstellgleis wieder.

00:03:22: Meine Auswirkungen der Wechseljahre waren in dieser Phase jedenfalls eine wirklich enorme zusätzliche Belastung für mich.

00:03:29: Und ich weiß noch genau, dass mein Körper danach erst mal den Stecker gezogen hat und ich so richtig flach lag.

00:03:34: Fakt ist aber wenn man auch Scham oder der Haltung Ich bin Superwoman und schafft da schon alles nicht ein Signal gibt oder aber auch vor allem umgekehrt aktiv eben von Vorgesetzten- und Führungspersonen angesprochen wird dann kann diese Haltung langfristig leider eben dazu führen das man gesundheitlich persönlich und auch beruflich einen hohen Preis zahlt!

00:03:55: mit einem Thema.

00:03:56: Was passiert, wenn eine erfahrene engagierte Frau im Job plötzlich nachts kaum noch schläft, sich schlechter konzentrieren kann, schneller erschöpft ist oder an sich selbst zweifelt?

00:04:06: wird sie gesehen und unterstützt oder wird von ihr einfach erwartet, dass sie weiter funktioniert bis es nicht mehr geht.

00:04:13: Also Wechseljahre sind eben keine reine Privatsache.

00:04:16: Sie können Leistung selbstvertrauen, Karriereentscheidungen und sogar den Verbleib im Beruf beeinflussen.

00:04:22: Deshalb geht es heute nicht darum Frauen in dieser Lebensphase als Schwächer darzustellen.

00:04:26: Es geht vielmehr darum Bedingungen zu schaffen unter denen Frauen ihre Erfahrung Kompetenz und Kraft weiterhin einbringen und sich eher noch einmal neu entfalten können.

00:04:34: Und dafür beleuchten wir eben auch die verschiedenen Perspektiven, also einmal die Perspektive aus Sicht der Frauen.

00:04:40: Dann in der Unternehmen wie sieht die Gesetzeslage aktuell in Deutschland überhaupt aus und welche Vorreiterländer gibt es?

00:04:46: Ihr hört also Es gibt definitiv viel zu besprechen.

00:04:50: Und ich habe eine absolute Expertin heute zu Gast und freue mich sehr, dass sie da ist!

00:04:55: Herzlich willkommen liebe Victoria Buchler!

00:04:57: Wie schön, dass du heute dein Wissen und deine Erfahrung mit meinen Hörern teilst!

00:05:02: Ja vielen Dank, ich freu mich sehr hier zu sein.

00:05:04: Vielen Dank für die Einladung Christina.

00:05:07: Du selbst hast deine ersten Wechseljahresbeschwerden schon mit Ende dreißig erlebt, da warst du mitten in deiner Karriere als Compliance Officer an einem internationalen Bankkonzern.

00:05:26: Deshalb kennst du nicht nur die persönliche Seite dieses Themas sondern auch die Sprache, Strukturen und Entscheidungswege von Unternehmen.

00:05:33: Erzähl doch mal aus deiner Perspektive wie du diese Phase erlebt hast und warum du dich vor diesem Hintergrund bewusst für eine andere berufliche Richtung entschieden

00:05:41: hast!

00:05:42: Das mache ich gerne, wobei ich direkt auf dieses bewusst entschieden eingehen würde.

00:05:47: So bewusst war das gar nicht!

00:05:49: Es war definitiv ein langer Prozess und ein sehr intensiver Prozess geprägt von ganz vielen Auf- und Abs so wie es halt mit den Wechseljahren ist – du nix!

00:05:59: Das werden auch viele Frauen für sich wahrscheinlich auch bestätigen können.

00:06:04: Ich hatte tatsächlich damals mit Ende dreißig meine ersten Symptome und ich hatte absolut keinen Plan.

00:06:11: Ich wusste nicht, dass das die Wechseljahre sind.

00:06:14: Ich hatte keine Ahnung, dass die Wexeljahres so früh losgehen können in Anführungszeichen so früh und ich war total durcheinander weil ich einen guten Job hatte und auch einen guten job leisten wollte sozusagen ja ich wollte gut sein indem was sich tue.

00:06:31: ich habe das auch geliebt was ich gemacht habe als Compliance Officer zu arbeiten und trotzdem schlichen sich dann Gefühle ein getriggert durch die Symptome die ich hatte, die mir zu schaffen gemacht haben und zwar.

00:06:43: Ich erkläre das gerne ein bisschen ausführlicher.

00:06:45: Ich hatte tatsächlich Konzentrationsschwierigkeiten.

00:06:47: Das war mit am schlimmsten für mich, Brainfork Wortfindungsstörungen.

00:06:52: Ich habe Dinge gesagt, die überhaupt nicht reingepasst haben.

00:06:55: Es war besonders peinlich wenn ich vor dem Management gesprochen habe oder vor den Mitarbeitern, die ich geschult habe in Themen Compliance.

00:07:02: Ich hab mich wirklich geschämt!

00:07:04: Und ich dachte ohne Witz... ich dachte dass wäre ein Anzeichen einer frühen Demenz.

00:07:09: Ich hatte viel Angst und ich wusste nicht, wohin mit mir.

00:07:12: Was soll ich tun?

00:07:13: Wie kann ich das aufhalten bleiben?

00:07:14: Das jetzt für immer wird es immer schlimmer.

00:07:17: Was passiert hier eigentlich mit mir?

00:07:18: Zu welchem

00:07:19: Arzt muss ich gehen?

00:07:20: Genau!

00:07:20: Zu welchem Arzt... Wer hilft mir

00:07:23: da?!

00:07:23: Und in der Zeit war ich dann bei vielen Ärzten tatsächlich denn es blieb nicht nur über den Konzentrationsschwierigkeiten.

00:07:29: Ich war auch beim Kardiologen mein Herz zu checken, ich war beim Orthopäden weil ich Gelenkschmerzen hatte.

00:07:34: Ich was beim Psychologen weil ich gedacht habe okay dass ist wahrscheinlich der Stress an der ganzen Geschichte.

00:07:41: Und ja, also es hat mich wirklich tatsächlich ... diese Symptome damals haben mich unter anderem... Also ich würde heute auch in eine Identitätskrise gestoßen, sodass ich mir ganz viele Fragen gestellt habe dazu.

00:07:53: Wer bin ich eigentlich?

00:07:54: Wer will ich sein?

00:07:55: Wie geht's jetzt weiter und kann ich das hier noch?

00:07:59: Will ich das auch noch diesen Job machen?

00:08:03: Als ich erfahren habe von meiner Frauenärztin was mehr oder weniger beiläufig passiert ist vermutlich die Wechseljahre sind, habe ich mir wirklich auch die Frage gestellt.

00:08:11: Ist das was ich hier tue?

00:08:13: Wirklich das, was sich für den Rest meines Lebens tun will.

00:08:16: Ja also das heißt da kam auf einmal Fragen auf mich zu, die auch schon so dieses ja dass endlich sein thematisiert haben.

00:08:23: Ich hab mich gefühlt als ob ich auf einmal alt geworden bin und unter anderem natürlich jetzt auch geprägt durch die ganzen Stereotypen, die wir im Kopf haben.

00:08:31: Aber auch ich bin also durch diesen Prozess gegangen der vielen Zweifel Fragen der Unsicherheit.

00:08:38: Der Weg war dann erstmal aus der Bank auszusteigen, gar nicht schon mit der Idee verbunden die Wechseljahre zu meiner neuen Mission zu machen sondern zu sagen ich mache jetzt hier einen Cut Weil ich das nicht mehr fühle, weil ich das auch nicht mehr bin.

00:08:53: Weil gerade so viel los ist in meinem Leben ... dass sich mich erst mal sortieren muss und erst als ich den Schritt gemacht habe und dann noch viele Stunden im Selbstfindung investiert habe, habe für mich dieses Thema Wechseljahre immer mehr als eine wirklich berufliche relevante Option gesehen.

00:09:09: Weil ich begriffen habe, dass natürlich nicht nur ich durch diesen Prozess gehe!

00:09:13: Sondern ganz, ganz viele Frauen genau das empfinden werden in deren Leben früher oder später.

00:09:19: Und dass ich möglicherweise durch meine Ausbildung zum Wechseljahrecoach die ich dann gemacht habe und durch meinen Bezug zu der Arbeitswelt den ich mitbringe, dass sich da möglicherweise einfach auch vorangehen kann und mich für Aufklärung, für Stärkung der Frauen, für mehr Sichtbarkeit und mehr Teilhabe der Frauen in der beruflichen Welt einsetzen.

00:09:38: Und wenn wir nochmal zurückblicken, als du zu dem Zeitpunkt noch in dem Bankkonzern warst und dir dann aber klar war oder du das auch ja bescheinlich bekommst okay da sind die Wechseljahre.

00:09:50: Bist du damit dann relativ offen umgegangen?

00:09:53: Oder hast du das erst mal für dich behalten und bist dann so dein Weg selber weiter gegangen?

00:09:58: Also ich bin jetzt Mitte vierzig.

00:10:00: Das ist jetzt sechs, sieben, acht Jahre her vielleicht.

00:10:04: Damals war das überhaupt kein Thema.

00:10:07: natürlich auch sehen, dass die Sichtbarkeit des Themas jetzt in den letzten Jahren enorm zugenommen hat.

00:10:12: Was gut ist, woran ich auch wie du tatsächlich auch arbeite.

00:10:16: aber damals war ich mit dem Thema total überfordert und in dem beruflichen Umfeld, indem ich agiert habe sprich ein sehr Männerdominiertes leistungsorientiertes berufliches Umfeld.

00:10:29: für mich war das damals keine Option Und ich muss auch sagen, vermutlich war ich damals also nicht vermutlich sondern definitiv.

00:10:35: Weil ich damals auch von meiner Persönlichkeit her noch gar nicht so weit nicht da wo ich jetzt bin und das heißt Ich musste auch viele Tabus für mich bearbeiten überwinden damit ich erkennen kann dass das ein Thema ist über das lohnt sich zu sprechen.

00:10:50: Damals war ich definitiv noch nicht soweit nein Und ich glaube auch, wenn ich das ergänzen darf – vielleicht erkennt sich hier die Zuhörerinnen und auch – mir hat die Sprache dafür gefehlt.

00:11:00: Also eine wichtige Frage war für mich damals, wie spreche ich überhaupt über dieses Thema ohne dass ich mich zuverletzlich zeige?

00:11:08: Ohne dass die anderen glauben, ich kann meinen Job jetzt nicht mehr performen!

00:11:13: Und ohne dass meine Kompetenz-Vermutung sozusagen negativ belastet wird.

00:11:17: Ich glaube viele Frauen stellen sich genau diese Frage und aus diesem Grund schweigen sie.

00:11:22: immer noch ganz viel.

00:11:23: Ja, das ist halt auch dann einfach eine gewisse Angst, die da absolut dabei ist und eben auch ja irgendwo schon auch die Selbsterkenntnis.

00:11:33: ich bin vielleicht aufgrund der Symptomatiken, die bei dem einen mehr und beim anderen weniger ausgeprägt sind aber vielleicht eben nicht mehr einfach so leistungsfähig wie noch mit zwanzig obwohl eher nicht so.

00:11:47: Es ist halt anders, also es verschiebt sich viel.

00:11:49: Genau!

00:11:50: Es verändert sich viel und ich glaube deshalb ist das ja auch eine schwierige Phase.

00:11:54: und was wir verwechseln wie Frauen auch wir selbst sozusagen ohne dass die anderen dazu immer was beitragen müssen.

00:12:04: Ich sehe das in meiner Arbeit, wenn ich direkt mit den Frauen spreche, mit den Arbeiten, dass wir uns selber auch ganz schnell zurücknehmen wollen weil wir uns selbst im Grunde auch dann vieles nicht mehr zutrauen.

00:12:16: Das heißt also da tatsächlich haben wir ein Thema, das wir für uns auflösen dürfen und dürfen vor allem nicht verwechseln.

00:12:22: Ein kurzfristiger Leistungseinbruch oder starke Symptomlage ist gleich Kompetenzverlust.

00:12:29: Genau, unsere beiden Geschichten finde ich zeige schon sehr eindrücklich dass Beschwerden eben häufig lange nicht erkannt oder auch falsch eingeordnet werden und gleichzeitig läuft trotzdem alles weiter und vor allen Dingen eben auch der Berufsalltag weiter.

00:12:41: Deswegen würde ich gerne auf das schauen was Frauen im Job tatsächlich erleben und das bekommst du als Coaching ja auch immer hautnah mit.

00:12:49: welche Beschwerde Victoria begegnen dir denn in Unternehmen besonders häufig als echte Belastung für den Arbeitsalltag?

00:12:57: Ja, also wir können hier glaube ich zwischen sichtbareren und unsichtbaren Symptomen unterscheiden.

00:13:02: Wir haben natürlich alle stereotypisch die Hitzewahlungen im Kopf wenn wir über Wechseljahre nachdenken und das kann auch ein sehr belastendes Symptom sein für viele Frauen in der beruflichen Welt vor allem wenn diese Frauen eine exponierte Tätigkeit haben.

00:13:16: Das heißt ich stelle mir vor einer Lehrerin ja die vor der Berufsschulklasse spricht voller Jugendlicher.

00:13:22: wenn sie dann anfängt zu schwitzen ist es hoch unangenehm.

00:13:25: gleichzeitig sind Lezistinnen, die dann im Einsatz vielleicht eine Hitzewahlung haben und ja auch damit sich selber kämpfen müssen trotzdem sozusagen souverän noch rüberzukommen.

00:13:35: Und mir ging es damals ähnlich vor dem Management wenn man irgendwie referiert da will man nicht unbedingt in Schweiß ausbrechen.

00:13:41: Ja das ist so Horrorszenario schlecht.

00:13:45: So und gleichzeitig wissen wir aber auch aus Statistiken zum Beispiel Menussupportbericht Eine Untersuchung von der Hochschule für Wirtschaft und Recht aus Berlin Die hat gezeigt, dass in Anführungszeichen die unsichtbaren Symptome in der Arbeitswelt dominieren.

00:14:03: Was sind das für Symptomen?

00:14:04: Das ist v.a.

00:14:05: Erschöpfung, Schlafstörungen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen.

00:14:10: Diese Symptomölde gehen sozusagen in der Liste noch vor den Hitzewallungen, wenn es darum geht Frauen zu befragen was belastet euch denn am meisten?

00:14:17: und das heißt eher diese Müdigkeit!

00:14:19: diese bleiernde Müdigkeit.

00:14:21: oder du hast gesagt, du hast dich gefühlt als ob dich ein Lkw überfahren hat.

00:14:24: So fühlen sich viele Frauen ja?

00:14:27: Ich hatte auch oft das Gefühl ich habe irgendein Kopf war... irgendeinen Schleier.

00:14:31: also ich konnte nicht klar denken, nicht klar schauen und nicht klar vorangehen sozusagen.

00:14:36: Ich war völlig gelehmt teilweise in manchen Momenten und dann wiederum ging es plötzlich.

00:14:41: Also ist auch diese Instabilität dieses Auf-und Ab das kann sehr belasten ganz viele Frauen im beruflichen Alltag.

00:14:51: Ja und dieses Unvorher gesehen auch, also das was du jetzt gerade gesagt hast da musste ich so schmunzeln direkt weil in Situationen die auch im berufeigen Kontext für einen grade so enorm wichtig sind.

00:15:03: Ich erinnere wir hatten eine große Veranstaltung und ich habe auf der Bühne vor den Gästen ein Interview geführt mit einem renommierten Möbel-Designer der angereist war und ich merkte während des Interviews dass plötzlich mein Gesicht wurde klitschnass es lieb wir den Rücken runter und das ist natürlich unangenehm.

00:15:21: Absolut, genau!

00:15:21: Und trotzdem will man es ja irgendwie ich sag mal dann überspielen verbergen und dass das schon nicht so einfach.

00:15:29: Genau und das Gleiche passiert eben bei Erschöpfung oder Schlafstörungen Reizbarkeit.

00:15:33: auch das versuchen wir zu maskieren sozusagen um da nicht irgendwie aufzufallen.

00:15:40: Was erzählen die denn Frauen in vertraulichen Gesprächen was sie gegenüber ihrer Führungskraft niemals sagen würden?

00:15:47: Die meisten Frauen kompensieren lange Zeit das, was sie da sozusagen an Symptomen erleben.

00:15:53: Diesen vermeintlichen Leistungseinbruch.

00:15:56: Sie versuchen... zu kaschieren.

00:15:58: Und das kostet enorm viel Aufwand und das sieht keiner, und das würden Sie auch keinem sagen!

00:16:03: Was bedeutet das?

00:16:04: Viele Frauen arbeiten nach weil sie merken ich kommt tagsüber nicht mehr dazu mein Pensum abzuarbeiten und wenn ich die Möglichkeit habe dann arbeite ich vor oder ich arbeite nach aber ich mache das für mich und ich erzähle nicht darüber.

00:16:16: andere investieren vielmehr Zeit morgens zum Beispiel um überhaupt in den Tag zu starten.

00:16:20: Die müssen viel früher aufstehen müssen sich sozusagen sammeln sortieren ja müssen vielleicht mehrmals duschen dass gibt es auch, damit sie sozusagen sich frisch und gerüstet für den Arbeitsalltag fühlen.

00:16:31: Andere müssen jetzt gezielt Wechselkleidung mitnehmen und versuchen das irgendwie unauffällig zu machen.

00:16:37: Manche Frauen kaufen sich Blusen in doppelter und dreifacher Ausführung, weil sie dann sozusagen während des Tages unauffällig für alle anderen im Büro ihre Bluse auf der Toilette wechseln können.

00:16:49: Ohne dass das auffällt, dass ihr Outfit gewechselt habt.

00:16:52: Wahnsinn!

00:16:52: Das heißt also Frauen kompensieren und überkompensieren das was Sie da so zu sagen erleben und das machen die Jahre lang.

00:17:00: Und wenn wir dann sehen, dass eine Frau vielleicht aus einem Job ausscheidet oder Stunden reduziert, dann können wir davon ausgehen, dass das ne Vorgeschichte hat die keiner gesehen hat.

00:17:10: Aber sie hat schon Jahre sozusagen Power, Energie da reingesteckt dieses Tabu auch unter der Decke zu halten dass das bloß keiner mitbekommen

00:17:19: Ja und dann ist es im Endeffekt doch, also hat's eigentlich ja sozusagen zu nichts geführt ums mal so zu sagen.

00:17:26: Also das ist der Umkehrschluss dann wieder.

00:17:31: Du kannst halt sowohl keinen Ausbruch auch nicht lange vertuschen sozusagen.

00:17:36: Irgendwann fehlt die dann auch die Kraft und vielleicht den... Die Lust und so weiter, dieses Geheimnis sozusagen auch zu hüten.

00:17:46: Und deshalb müssen wir darüber sprechen damit das gar nicht erst zu dieser Lage kommt dass wir da so viel investieren müssen und während wir diese Kraft ja ganz voran das reinstecken könnten.

00:17:58: Warum ist die Angst vor der Stigmatisierung immer noch so groß?

00:18:02: Na gut, weil wir natürlich alle mit diesen Stereotypen auch aufgewachsen sind und die ganz tief in unserem Köpfen drinsitzen.

00:18:10: Ja also als ich erfahren habe dass ich in den Wechseljahren bin mit Hände dreißig da hab' ich auch gedacht Ich werde jetzt eine alte gebrechliche Frau werden Die jetzt irgendwie auch nicht mehr so auf der Höhe ist.

00:18:22: Also muss sich ganz ehrlich sagen Auch das war erstmal mein Bild oder meine Gedanken damals die mir auch Angst gemacht haben.

00:18:30: Ich habe mich glücklicherweise schnell dabei erwischt und gesagt, okay, pass auf.

00:18:34: Damit musst du dich jetzt auseinandersetzen!

00:18:36: Muss das denn wirklich stimmen?

00:18:38: Was sind das für Glaubenssätze?

00:18:39: Wo kommen sie her?

00:18:40: Ich glaube Sexismus, Ageismus sind ganz große Themen.

00:18:44: an uns Frauen werden halt Ansprüche gestellt mit immer schön bleiben in meinem Form bleiben immer da sein für alle anderen Und wir haben dann das Gefühl wenn wir es nicht mehr sind Wenn die Anderen sehen dass ich vielleicht nicht mehr die Jüngste bin nicht mehr so wie damals.

00:18:59: mit dreißig haben wir auch ganz viele Ängste, die da entstehen und uns dazu führen zu schweigen.

00:19:06: Und ich würde gerne ergänzen... Ich glaube mittlerweile tatsächlich immer mehr dass das eine ist Wir haben Angst vor dem Stigma, dass es wirklich präsent relevant und sozusagen vorzufinden.

00:19:18: Und gleichzeitig glaube ich auch, dass dieses Schweigen mittlerweile glaub ich immer mehr ist ne Anpassungsstrategie.

00:19:24: also wie Frauen sind ja natürlich sehr clever!

00:19:26: Wir haben die Arbeitswelt verstanden Und wir wissen, dass auch wenn wir uns das vielleicht anders wünschen würden aber um damit zu schwimmen müssen wir nach den Spielregeln spielen die gerade gelten und sie bedeuten einfach auch durchziehen Leistung zeigen usw.

00:19:44: Das heißt

00:19:45: nicht schwächen

00:19:47: immer hochperformer bleiben und deshalb versuchen wir dann natürlich auch erstmal dieses Bild aufrechtzuhalten.

00:19:53: nur das kostet uns enorm viel Kraft

00:19:56: Auf jeden Fall, definitiv.

00:19:57: Welche Auswirkungen können denn die Beschwerden auf Karriereentscheidung haben?

00:20:02: Wie zum Beispiel Teilzeit weniger Verantwortungsstellenwechsel oder sogar ein früherer Ruhestand als man... Genau.

00:20:09: Also es ist brutal, aber wir müssen uns vor Augen halten dass dieses Schweigen eben tatsächlich ja nicht nur per se sozusagen schlimmes sondern das es Konsequenzen hat für uns Frauen wie lange wir sehr aktiv hier im Beruf bleiben.

00:20:24: Wir sehen das auch anhand von Zahlen.

00:20:27: die gibt es immer mehr durch unterschiedliche Umfragen Statistiken die gemacht werden jetzt auch in Deutschland Auch da war Menussupport mit der ersten umfrage sozusagen die gezeigt Ja, die Auswirkungen auf deine Karriere durch deine Wechseljahre.

00:20:41: Die sind real!

00:20:42: Also es ist fast jede... Was ist das?

00:20:45: Was sind das?

00:20:45: Vierundzwanzig Prozent,

00:20:47: ja?!

00:20:47: Also

00:20:48: viele Frauen fast jeder fünfte ist es, ne?

00:20:51: Fünfzwanzi- Nee, fast jede vierte, sorry!

00:20:53: Fast jede viertafass.

00:20:54: fünfzwanziv Prozent reduzieren Stunden, ja?

00:20:57: Aufgrund von wechseljahrsbeschwerden.

00:20:58: nicht weil sie Lust haben, nicht weil Sie sich das leisten können.

00:21:01: Nicht weil Sie glauben, Sie haben alles erreicht und können jetzt zurücktreten sondern wirklich weil sie durch Wechsel Jahre super sind oder sich beeinträchtigt fühlen, dass sie diesen Schritt gehen müssen und wir sehen eben auch das viele Frauen dann auch Stellen wechseln wollen.

00:21:15: Dass sie aktiv danach suchen, sich zu verändern, dass die sich immer mehr zurückziehen aus dem Job und in der Gruppe der fünfundfünfzigjährigen und höher sind es um die zwanzig Prozent, neunzehn Prozent glaube ich, die an einen früheren Renteneinstieg denken.

00:21:32: Das heißt die scheiden dann komplett Welt aus.

00:21:36: Das heißt, aus der Unternehmenssicht können wir uns eben fragen ist das in meinem Sinne dass ich Kompetenzerfahrung Vorzeitig verliere.

00:21:47: Ja, und aus Sicht der Frauen ist es ja auch so dass sie was die spätere Rentenversorgung beispielsweise angeht na da entstehen ja auch dann wiederum große Lücken.

00:21:55: das ist zwar an dieser Stelle auch noch mal ein anderes Thema aber auf jeden Fall super super wichtig Aber

00:22:00: ein sehr relevantes und ich glaube tenfort hat den Begriff von menopause penalty geprägt.

00:22:06: also wir hatten früher motherhood penalty ja also quasi die das weniger Einkommen was frauen erziehen weil sie mütter werden ja weil sie in elternzeit gehen Kinder versorgen und so weiter.

00:22:15: Aber wir haben auch mittlerweile den Begriff des Menopause Panel C, das heißt auch da hat man ganz klar gezeigt Frauen die deren quasi Wechseljahre diagnostiziert werden.

00:22:26: vier Jahre später beträgt dass Einkommen dieser Frauen zehn Prozent weniger.

00:22:30: Also es wirkt sich definitiv auf dem Einkommen aus und wie du sagst dann auch auf den späteren Renteneinkommen.

00:22:36: Und wir wissen alle, Altersarmut ist weiblich und das ist auch ein Faktor aus meiner Sicht der bislang halt gar nicht betrachtet wird, der aber genauso dazu beiträgt.

00:22:47: Ja und wenn ich jetzt noch einen Schritt weiter denke weniger Einkommen gleich dann ja auch weniger Kaufkraft was wiederum für die Wirtschafts kann man ja auch mal so dann alles betrachten.

00:22:56: also es ist ja ein Rattenschwanz ne?

00:22:59: Absolut!

00:22:59: Und wir sehen, egal aus welcher Perspektive du schaust.

00:23:02: Es ist

00:23:03: wirtschaftlich klug und es ist menschlich richtig dieses Thema zu thematisieren.

00:23:09: Unbedingt!

00:23:10: Ich stelle mal eine kritische Frage an der Stelle.

00:23:12: Wir müssen halt aber auch ja schon sauber unterscheiden.

00:23:15: Besteht die Gefahr Belastung von Frauen zwischen vierzigundfünfzig vorschneidenden Wechseljahren zuzuschreiben?

00:23:21: Also wie grenzt Du Menopause von zum Beispiel Arbeitstress ... Den gibt's ja so als solches auch.

00:23:28: Kehrarbeit, Burnout oder aber auch anderen gesundheitlichen Ursachen ab weil das ist immer noch ein bisschen diffiziler?

00:23:36: Ja absolut ich meine in der Lebensmittel spielen halt einfach viele Faktoren mit rein.

00:23:40: Das was wir selber wissen.

00:23:41: du hast es wunderbar beschrieben in deiner Geschichte die du eingangs erzählt hast da kommt oft alles zusammen dass man vielleicht die Pflege übernehmen muss.

00:23:49: dann hat man pubertierende Kinder dann Eltern werden krank Dann ist man im Job gefordert weil man will ja eigentlich vielleicht sogar aufsteigen, sich weiterentwickeln und gleichzeitig hat man dann diese Symptome.

00:23:59: Das mit den Wechseljahren ist durchaus sozusagen ein spannendes Thema.

00:24:04: also genauso wie wir im medizinischen Bereich bestimmte Dinge einfach auseinandernehmen müssen und Dinge abgrenzen müssen.

00:24:10: nicht alles was ich erlebe in meiner Lebensmitte sind immer die wechseljahre.

00:24:14: da muss man ja genau so differenzieren und schauen okay was sind das?

00:24:17: vielleicht andere Krankheiten andere Themen die dazu führen dass ich Symptoma empfinde?

00:24:21: Genauso ist es natürlich schon der beruflichen Welt dass hier viele Faktoren zusammenkommen können.

00:24:26: Und nicht jede Frau möchte sozusagen auch weiterhin Gas geben und Job, nur wir sehen – und darauf würde ich mich dann immer beziehen!

00:24:33: Wir sehen ja in den Umfragen wenn Frauen gefragt werden traue ich uns Frauen auch zu, dass wir da differenzieren können.

00:24:39: Dass sie sagen ja, ich merke das sich mittlerweile durch Erschöpfung, Durch Schlafstörungen und so weiter einfach stärker beeinträchtigt werden.

00:24:47: Und das heißt also Wir haben diese Zahlen, wir dürfen den vertrauen und es ist im Grunde natürlich immer nur eine Grundlage um da Schritte dann zumachen sozusagen die dazu führen, dass wird das Thema in der Arbeitswelt thematisieren.

00:25:01: Genau, und auf die Sicht oder auf das was die Unternehmen an der Stelle zu leisten haben würde ich jetzt nämlich gerne als nächstes kommen.

00:25:09: Wenn Frauen aus Angst vor Nachteilen schweigen reicht es nicht nur an ihre Eigenverantwortung zu appellieren da müssen wir auch über Führungen Unternehmenskultur und eben die konkrete Unterstützung von Unternehmen sprechen.

00:25:23: Victoria du richtest dich nicht nur am Betroffene Frauen sondern besonders eben auch an Führungskräfte.

00:25:29: ja die HALA BGM und Gleichstellung.

00:25:32: Warum liegt denn die Verantwortung gerade dort?

00:25:35: Und wer sollte aus deiner Sicht, deiner Meinung nach den Hut da

00:25:39: aufhaben?

00:25:41: Also ich will die Verantwortung uns Frauen gar nicht absprechen.

00:25:44: Jede Frau kriegt definitiv Verantwortung für ihre Gesundheit in erster Linie selbst.

00:25:50: Das traue ich auch den meisten Frauen noch zu und das wollen die Frauen ja!

00:25:54: Aber die Frauen können nicht eigenständig für sich, wenn sie im Berufswelt unterwegs sind, die Prozesse ändern.

00:26:03: Arbeitsbedingungen anpassen.

00:26:05: Sie können sich auch nicht selbst irgendwie in ein Trainingsprogramm einschreiben oder mit sich selbst über ihr Gehalt verhandeln, das heißt die Frauen sind dann schon den Arbeitsbedingerung, den Vorgaben des Unternehmens ausgesetzt.

00:26:20: und wir müssen hier ganz klar sagen es gibt Untersuchungen, die zeigen die Symptomlast.

00:26:25: Das ist das eine, ja?

00:26:26: Die individuelle Symptomslast aber die Arbeitsbedienungen spielen eben eine Rolle weil Symptome in der Arbeitswelt sozusagen, ja das ist ein Spiel, ein gegenseitiges Spiel.

00:26:40: Die Arbeitsbedingungen beeinflussen definitiv wie sehr ich mit unter die Symptomleide.

00:26:46: Das heißt also wir dürfen die Symoptome gerade wenn wir über die Arbeitswelt sprechen nie für sich allein betrachten und sagen die Frau soll das regeln sondern wir müssen anerkennen dass bestimmte Prozesse bestimmte Belastungsfaktoren dazu führen können dass diese Symptomen sogar stärker ausfahren.

00:27:01: So und dann diese Belastungsfaktoren in der Arbeitswelt, an die müssen wir ran.

00:27:04: Wir müssen uns anschauen gibt es irgendwie wie sehen unsere Arbeitsbedingungen aus?

00:27:09: Und gibt das etwas was sozusagen die Belastung sogar verstärkt und wie können man sie reduzieren?

00:27:15: so dass ich sage okay also wir tragen die Mitverantwortung sozusagen auf der Arbeitgebersseite ja aber eben nicht für die Gesundheit der Frauen erster Linie sondern für die Arbeitsbedienungen die wir zur Verfügung stellen.

00:27:27: Und wenn es darum geht, wer ist denn am Ende verantwortlich?

00:27:30: Würde ich persönlich eher HR und vielleicht BGM oder Gleichstellung sehen.

00:27:35: Die

00:27:35: Führung ist sehr wichtig.

00:27:37: wir werden wahrscheinlich gleich noch dazu kommen zu sprechen über die Rolle der Führungen aber sozusagen den Hut auf haben das auch so mein Erleben.

00:27:45: sozusagen haben meistens die Personal Verantwortlichen und ich glaube dass Thema dort ist auch wirklich gut aufgehoben.

00:27:53: Ja, da gibt es glaube ich auch so in großen Konzernen.

00:27:56: So People of Calcha

00:27:57: und

00:27:58: solche Positionen gibt's ja auch also vielleicht...

00:28:01: Genau.

00:28:01: Also es ist schwer zu sagen am Ende, je nach dem das Unternehmen kann ja sehr klein oder sehr groß sein und wichtig ist es eben egal wen wir dafür verantwortlich machen.

00:28:10: erstens ist wichtig dass wir ein Verantwortlichen haben weil wenn jeder verantwortliche ist das keiner verantwortlicht.

00:28:15: das wissen wir auch.

00:28:16: das heißt wir brauchen schon feste Zuständigkeiten.

00:28:19: sozusagen wir müssen gerade wenn wir erstmalig über dieses Thema nachdenken überlegen wer soll hier federführend für bei uns zuständig sein?

00:28:26: wo passt das rein?

00:28:28: Und am besten funktioniert das auch dieses Thema in bestehende Prozesse integrieren und nicht irgendwie von außen sagen, okay das gehört nur dahin und sonst nirgendwo hin.

00:28:37: Also im Grunde muss es aber eine Zuständigkeit geben die sagt okay das Thema Wechseljahre Fraueninnen wechseljahr Arbeitsbedingungen krachten und anpassen dass darum kümmere ich mich in Zukunft.

00:28:49: Und wenn jetzt eine Führungskraft wirklich sieht, dass eine langjährige starke Mitarbeiterin zu kämpfen hat.

00:28:56: Also ohne ihr direkt eine Diagnose zu unterstellen oder auch ihre Privatsphäre zu verletzen wie geht man damit um?

00:29:04: aus seiner Sicht wäre dann an Schritte ein

00:29:06: Ratsam.

00:29:07: Ja, also ich weiß dass das genau ja häufig das Problem ist und dass es sozusagen auch ein ganz dünnes Eis ist auf dem sich die Führungskräfte da bewegen.

00:29:16: und ich fühle das auch weil natürlich möchte auch die meisten Führungskräfte sozusagen sympathisch genug um zu verstehen dass das ein Thema ist über das man sozusagen darf man nicht mit der Tür ins Haus fallen.

00:29:29: aber wie spreche ich denn tatsächlich drüber?

00:29:31: muss ich das ansprechen oder nicht?

00:29:33: tatsächlich ganz häufig für Fragen.

00:29:36: Meine Empfehlung wäre von der eigenen Beobachtung auszugehen und diese auch sachlich, ohne persönliche Details oder Vermutungen

00:29:44: usw.,

00:29:45: zu formulieren, zu sagen ich stelle fest... Und hier muss ich auch ganz klar sagen es hängt eben davon ab was ist die Teamkultur?

00:29:52: Was sind die Sprachen in unserem Unternehmen?

00:29:55: Sind wir geübt über Gesundheitsthemen zu sprechen?

00:29:57: wie nah stehen wir uns alle?

00:29:59: das muss man natürlich immer im Kontext sehen.

00:30:01: aber so eine allgemeine ich beobachte, dass es Ihnen gerade nicht gut geht.

00:30:06: Gibt es etwas was Sie im Arbeitsprozess besonders belastet und an welche Lösung denken sie?

00:30:14: Also sprich im Arbeitskontext würde ich jeder Führungskraft aber gleichzeitig auch jeder Frau empfehlen wir führen eine sachliche und lösungsorientierte Diskussion.

00:30:24: Wir wollen verstehen gibt es etwas, was wir im Arbeitsprozess verändern müssen damit sozusagen die Belastung nicht mehr so deutlich ist.

00:30:31: Wobei das natürlich auch wirklich eine absolute Sensibilitätsfrage ist.

00:30:36: Absolut!

00:30:37: Also A zum Beispiel mit der Tür ins Haus zu fallen du bist doch bestimmt in den Wechseljahren geht gar nicht und sollte man lassen.

00:30:45: aber auch zusehen.

00:30:47: ich habe beobachtet dir geht's es nicht gut kann je nach je nachdem was es für eine Typen ist, die davor einem sitzt.

00:30:56: Ja auch schnell passieren, dass sie sich direkt zum Beispiel angegriffen fühlt oder degradiert oder also deswegen.

00:31:03: ich glaube das stelle ich mir halt nicht so leicht

00:31:05: vor.

00:31:06: Ist ja auch nicht, vor allem nicht wenn wir sozusagen jetzt theoretisch darüber sprechen was funktionieren kann.

00:31:11: Also deshalb geht es schon hier darum, dass ich als Führungskraft auch empathisch genug bin zu überlegen mit welcher Mitarbeiterin habe ich welches Verhältnis und wie kann ich über so Themen?

00:31:23: Was ich nicht tun würde, ist dann zu sagen okay, ich traue mir das gar nicht zu.

00:31:26: Ich mache es nicht!

00:31:27: Im Zweifelsfall würde ich immer sagen was immer gehen sollte ist dass wenn ich mich als Führungskraft hinstelle und sage nicht zu einer bestimmten Mitarbeiterin sondern zum einem Team, zu allen Leuten die ich führe.

00:31:38: Ich als Föhrungskraft möchte, dass wir hier in meinem Team das Thema Gesundheit ernst nehmen Und wenn Sie gerade durch schwierige Zeiten gehen oder, wenn es etwas gibt was sie mit mir besprechen wollen.

00:31:50: Ich sichere Ihnen absolute Vertraulichkeit zu.

00:31:54: ich bin bereit nach Lösungen zu suchen weil es mir wichtig ist dass es ihnen gut geht So, und ich kann damit auch schon eine Tür öffnen.

00:32:02: Und erstmal sozusagen ne Basis schaffen zu sagen es geht gar nicht speziell jetzt um Frauen in der Lebensmitte, um deren Symptome

00:32:10: usw.,

00:32:10: sondern es geht mir – und das darf natürlich authentisch rüberkommen – Es geht mir um meine Menschen die mit denen ich zusammen arbeite und es geht darum dass den gutgeht!

00:32:21: Das gilt für alle und ich positioniere mich bewusst zu diesem Thema und ich schaue auch mal dann ob was kommt oder nicht.

00:32:27: Also sprich Wir brauchen definitiv als Führungskräfte viel Empathie, auch Geduld.

00:32:32: Kleine Schritte.

00:32:34: aber gleichzeitig soll das nicht bedeuten dass wir sozusagen weil wir nicht wissen wie, dass wir das komplett dann ignorieren lassen.

00:32:41: Eher besser auf Frauenseite oder Männerseite?

00:32:43: Was meinst du damit?

00:32:45: Weil es ist ja schon ein sehr weibliches Thema an und für sich... für die Frauen in Unternehmen, für die Mitarbeiterinnen besser wenn es eine Frau vielleicht sensibel anspricht oder Mann?

00:32:58: Oder hast du da Erfahrungen

00:32:59: mitgemacht?

00:33:00: Ja.

00:33:00: Also spannend finde ich das Thema tatsächlich und das was wir sehen auch aus der Historie, aus Umfragen

00:33:07: gemacht werden

00:33:08: Studien die auch international gemacht werden ist folgendes also zum einen spielt das, entschuldigung spielt das tatsächlich oft eine Rolle ob das sozusagen männlich oder eine weibliche Führungskraft ist.

00:33:20: Wir wissen zum Beispiel aus Umfragen, die in UK bei der Polizei gemacht worden sind.

00:33:25: Dass die Frauen eher dazu neigen sich zu öffnen in Bezug auf deren Wechseljahre wenn sie eine weibliche Vorgesetzte haben.

00:33:33: Das heißt wir Frauen öffnern es tatsächlich eher gegenüber Frauen.

00:33:37: Es sei denn... Das ist dann wiederum anders, die sind deutlich jünger als wir.

00:33:41: Da sind wir dann wieder um in der Regel vorsichtiger.

00:33:43: das heißt also nicht nur das Geschlecht sondern das Alter spielt oft auch eine Rolle.

00:33:48: traue ich meiner Führungskraft zu dass sie überhaupt versteht durch was sich gehe und da schneiden zum Beispiel männliche Vorgesetzte in der Lebensmitte ebenfalls sehr gut ab.

00:34:00: d.h wenn ich einen älteren Chef habe sozusagen und denke oder vielleicht sogar mitbekommen habe ja ebenfalls diese Themen hat.

00:34:10: Dann traue ich mich als Frau in der Regel, das ist das was ich sehe, dass es teilweise das was wir in den Umfragen sehen dann trau ich mich in der regel eher auch diesem Mann gegenüber zu öffnen.

00:34:19: und viele Frauen berichten dann tatsächlich sozusagen dass die älteren Herren viel verständnisvoll reagieren, weil sie das wie gesagt auch von zu Hause aus kennen.

00:34:29: Das heißt wir können... Auch hier gibt es nicht diese stereotypische Führungskraft die besonders gut oder besonders schlecht reagiert.

00:34:35: aber ich glaube das können wir alle nachvollziehen dass wir sagen so wir versuchen intuitiv rauszufinden kann diese Führungskraft überhaupt mit diesem Thema was anfangen?

00:34:43: und wenn wir das Gefühl haben vermutlich schon dann führt das eher dazu würde ich sagen dass wir uns öffnen.

00:34:49: Und in der Praxis, welche kleinen Veränderungen haben häufig die größte Wirkung?

00:34:54: Zum Beispiel so was wie flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice.

00:34:58: Raumtemperatur?

00:35:00: Ja, wahrscheinlich alle davon.

00:35:03: Aber ich meine es ist schwer zu sagen was das jetzt die sozusagen die Maßnahme weil es stark davon abhängt welche Tätigkeit übe ich aus?

00:35:11: ja also was ist das für ein Berufsfeld wo ich agiere und was sind das für Arbeitsprozesse die ich durchführe?

00:35:16: aber ja diese ganze Palette sozusagen flexible Arbeitszeiten dass sich auch für mich die Raumtempertur regeln kann dass ich Zugang habe zu kaltem Wasser oder zu einem offenen Fenster, das sind oft die kleinen Dinge.

00:35:32: Dass ich aber das Gefühl habe... Ich glaube wichtig ist immer wenn ich das Gefühl hab' ich habe Kontrolle über bestimmte Dinge dann hilft mir das weil ich mich da nicht so ausgeliefert fühle.

00:35:42: Immer wenn ich dieses Gefühl habe angenommen ich habe eine Hitzewelle und ich weiß aber dass sich das Fenster aufmachen kann und keiner wird mich komisch angucken.

00:35:49: Keiner wird das kommentieren sondern ich darf das auch rein technisch sozusagen ne?

00:35:57: gar nicht geht, so zu sagen.

00:35:58: Dann fühle ich mich im Vorfeld der Hitzewahl möglicherweise aber spätestens sozusagen mittendrin auch viel wohler weil ich das Gefühl habe, ich hab' das unter Kontrolle und glaube dass ist ein wichtiger Aspekt den wir immer im Kopf im Hinterkopf behalten dürfen wenn es darum geht sozusagen okay was sind denn jetzt die Arbeitsbedingungen?

00:36:15: wie können wir die anpassen?

00:36:16: Und ich würde auch immer immer die Frauen befragen.

00:36:19: Weil nur die können euch sagen können und sagen.

00:36:22: Das finde ich zum Beispiel besonders belastend in meiner Arbeit, oder das würde ich gerne vorübergehend anders machen.

00:36:31: Für manche sind das die Pausen für andere ist es wann fange ich an?

00:36:34: Wann höre ich auf?

00:36:36: Trotzdem ist das der Schichtplan oder wie auch immer.

00:36:40: Also ganz unterschiedlich und je nach Arbeitsfeld relevant.

00:36:44: dann Ja, und wie du eben sagtest.

00:36:46: Also ich glaube da spielt dann schon auch wirklich die Größe des Unternehmens auch eine Rolle oder?

00:36:52: Ja klar!

00:36:52: Und ich meine die Frauen sind auch realistisch genug dass eine Lehrerin selten sozusagen vorschlagen wird ja gut ich will jetzt mal mittags anfangen oder Ich will jetzt meine Pausenregelung an das gestalten.

00:37:02: also Die Frauen selber kümmern sich sehr proaktiv um diese Dinge und verstehen natürlich dass der Arbeitgeber auch in gewissen Prozessen denken muss dass diese Arbeitsprozesse auch weiterhin aufrechterhalten werden müssen.

00:37:17: Und trotzdem darf man sich schon fragen, ja gibt es Möglichkeit vielleicht vorübergehend auch den Schichtplan zu ändern oder wenn wir bei der Lehrerin bleiben auch nicht den Unterrichtsplan aber quasi ihren Einsatz planen?

00:37:29: welche Stunden übernimmt sie an welchen Tagen und so weiter?

00:37:32: Gibt es da möglicherweise Flexibilität oder wie kann man ihr vielleicht auch einen Rückzugsraum zur Verfügung stellen natürlich nicht nur dieser allen Mitarbeiterinnen aber allen die betroffen sind das Sie dann in dem Pausen wenn sie eh schon überstimuliert ist durch die Klasse, nicht auch noch in dem überfüllten Lehrerzimmer sein muss.

00:37:50: Sondern dass vielleicht die Möglichkeit hat sich kurz zurück zu nehmen.

00:37:53: Das heißt, die Frauen erwarten gar nicht das da die Welt um sie herum neu erfunden wird sondern es geht meistens darum wirklich kleine Dinge zu optimieren nur diesen bislang unsichtbar weil diese Diskussion nicht geführt wird

00:38:09: Das stimmt.

00:38:09: Und ich meine, so ein ganz wichtiger Punkt für Unternehmen ist ja auch immer der Kostenfaktor was da so dahinter steht?

00:38:16: Was kostet denn gute Unterstützung?

00:38:18: und was kostet es einen Unternehmen wenn jetzt eine erfahrene Mitarbeiterin in einer Lebensmitte ihre Stunden reduziert oder eben sagt Ich gehe jetzt ganz

00:38:25: Ja gut, ich meine was kostet es darauf zu achten dass meine Mitarbeitenden deren Pausen einhalten?

00:38:31: Also ich weiß zum Beispiel aus dem sozialen Bereich das das ein Riesenthema ist.

00:38:35: Viele Frauen gerade die im sozialen Bereiche arbeiten das sind so Geberinnen.

00:38:38: Die geben gerne, sie sind immer für alle anderen da, die sind aber selten denken an sich selbst.

00:38:43: Das heißt da als Führungskraft sich hinzustellen und zu sagen gerade auch im sozialem Bereich haben wir sehr hohe Burnout Quoten, sehr hoh Krankheitsquoten.

00:38:51: So d.h.

00:38:51: da hinzustellend sagen Wir achten als Team auf die Einhaltung Pausen, das kostet mich gar nichts.

00:38:56: Also im Grunde wäre ich da meiner Fürsorgeroll gerecht als Führungskraft und mutige meine Frauen und gehe vielleicht als Beispiel vor sozusagen und sage wir machen das jetzt so Im Gegenzug dazu sozusagen, wenn dann die Frau ausfällt.

00:39:12: Wenn sie dann krank ist für ein halbes Jahr oder ein Jahr?

00:39:14: Oder wenn sie vielleicht gar nicht mehr wieder kommt weil sie sagt ich kann das nicht mehr.

00:39:17: Dann wissen wir doch alle.

00:39:18: Ich meine eine Kraft zu ersetzen kostet uns in Deutschland das an der Teilfache bis Zweifache des Jahresgehaltes und unabhängig davon.

00:39:26: Alleine unabhängt von dem Geld.

00:39:28: da geht ja viel Erfahrung verloren Kundenbindung.

00:39:31: Vielleicht auch Reputationen.

00:39:32: Ich weiß nicht.

00:39:33: Das heißt spielen ganz viele Aspekte mit rein.

00:39:36: Wir sollten deshalb immer nur die Kosten sehen, aber auch die rein kostentechnische Betrachtung sagt eigentlich es ist wichtig sich um die Details zu kümmern.

00:39:45: Um die kleinen Dinge, um dann eben nicht diesen Verlust ersetzen zu müssen.

00:39:49: Ja und dann eben zum Beispiel jemand wie dich auch ins Unternehmen durchaus zu holen der dort einfach sensibilisiert mit entsprechenden Coachings und zwar einerseits eben die Mitarbeiterin, aber vor allen Dingen dann auch die Führungspersönlichkeiten?

00:40:03: Ja absolut!

00:40:03: Also tatsächlich sehen wir ja auch wenn befragen, was wünscht ihr euch eigentlich?

00:40:09: Das hat jetzt zum Beispiel die DRK Gesundheitskasse gemacht im letzten Jahr.

00:40:13: Die haben auch einen schönen Bericht rausgebracht.

00:40:15: Da ging es darum welche Unterstützung bekommt ihr jetzt schon und was wünschst ihr euch?

00:40:19: oder was denkt ihr von der Wirkung am stärksten?

00:40:23: Und genauso wie in Minus Supportbericht wird auch im DRK-Bericht an erster Stelle die Sensibilisierung der Führungskräfte genannt.

00:40:29: also sprich die Frauen wünschen sich dass die Führungskräfte Bescheid wissen.

00:40:33: erst dann kommen die Maßnahmen Arbeitszeitregelungen, Pausenregelung und eine flexible Homeoffice-Option usw.

00:40:41: Das ist wie du schon angesprochen hast das kann so ein Führungskräfte Workshop, so einen Führungskräfteportrag wie ich die anbiete in Unternehmen diesen Definitiv vom Kostenfaktor her gehen dir nicht ins Gewicht wie wenn ich diese Frauen dann tatsächlich nicht mehr halten

00:40:59: kann.

00:40:59: Und an der Stelle würde mich ganz besonders interessieren erzähle doch mal aus deinem Praxisalltag Erzähl doch mal ein aktuelles Beispiel, wo du in einen Unternehmen gegangen bist.

00:41:10: was du dann gemacht hast, wie das halt genau war.

00:41:13: Ja also

00:41:16: ich war in einer Sparkasse unterwegs und wir haben sowohl die Führungskräfte als auch die Mitarbeiterinnen geschult.

00:41:24: und das Besondere an uns darf die Sparkasse gerne noch nennen weil ich finde dass verdient eben auch Applaus!

00:41:30: Das ist die Sparkas Koblenz und ja ich wurde da von der HR verantwortlichen tatsächlich engagiert weil wir auch gesprochen haben wer sollte denn den Hut aufhaben?

00:41:40: Und es ging darum, sowohl die Führungskräfte mitzunehmen als auch die Mitarbeiterinnen zu informieren und zu stärken.

00:41:47: Und das ganz Besondere daran war dass auch der Vorstand der Sparkaste dabei war bei dem Gespräch mit den Führungskräften.

00:41:54: Das heißt da waren viele Männer dabei.

00:41:56: wir haben danach anschließend toll diskutiert.

00:42:00: Ich glaube sind ganz viele Impulse mitgenommen worden.

00:42:02: Das Feedback war großartig und jetzt geht's natürlich darum dann auch für die Sparkeste zu schauen okay wie können wir daraus langfristig sozusagen Maßnahmen ableiten, aber das war ein wirklich toller Aufschlag und ich glaube da haben wir auf jeden Fall eine sehr gute Basis mit geschaffen für die weiteren Schritte.

00:42:18: Das finde ich auf jeden fall großartig und vor allen Dingen wenn es dann eben auch so in die ganze praktische Umsetzung dann in dem Arbeitsalltag direkt geht.

00:42:27: Genau!

00:42:28: Und was ich besonders hervorheben möchte ist im Grunde ja diese Präsenz der Führungskräfte die Offenheit zu sagen, wir nehmen das Thema mit.

00:42:37: Wir kümmern uns darum und wollen mehr verstehen und kommen Sie vorbei und erzählen Sie uns worauf es

00:42:43: ankommt.".

00:42:44: Und da waren genau diese Themen auch sozusagen zur Sprache gekommen.

00:42:47: wie spreche ich mit Mitarbeiterinnen?

00:42:49: Muss sich sehr ansprechen was kann ich sagen wo habe ich Bauchschmerzen?

00:42:53: und dass ist etwas was dann tatsächlich auch bleibt und was die Führungskräfte auch mitnehmen können.

00:42:58: Ich stelle jetzt noch mal eine kritische Frage, weil es gibt ja mit Sicherheit auch dennoch leider viele Menschen, sage ich bewusst.

00:43:05: Die sagen ach die Menopause und das ist ja immer auch ... klingt ja oft gerne so ein bisschen fast wie so ne Entschuldigung für alles.

00:43:13: Und wer da aber, wie du ja vorhin gesagt hast, wer das nicht erlebt hat und wer da nicht drinsteckt der kann da eben absolut nichts zu sagen.

00:43:20: Wie ist das denn?

00:43:21: können spezielle Menopaus-Programme Frauen auch ungewollt in so einer Sonderrolle drängen?

00:43:28: und das Bild verstärken?

00:43:29: ja Frauen ab fünfzig sind eben weniger belastbar.

00:43:32: Und wie wird man es genau verhindern?

00:43:34: Ja, ich glaube das kann passieren tatsächlich wenn wir das schlecht sozusagen fremen.

00:43:39: Also wenn wir die Frauen auch von vornherein als bedürftig schutzwürdig beschreiben und auch allen Frauen sozusagen unterstellen dass sie Hilfe oder Anpassung benötigen.

00:43:53: Es bedarf schon ein ganz starkes Fingerspitzengefühl dieses Thema gerade weil es neu ist sozusagen einzuführen.

00:44:02: Wir dürfen nicht pauschalisieren.

00:44:05: Wir dürfen nicht versuchen, da Frauen irgendwie zur Offenlegung zu drängen und sagen jede Frau muss jetzt angeben obwohl sie auf ihrer Wechseljahre Reise steht oder so sondern was wir erreichen sollten ist dass dieses Thema Normalität bekommt das es präsent ist aber nicht überbetont.

00:44:24: sozusagen wird anerkennen lernen, dass Frauen eben keine kleinen Männer sind.

00:44:31: Dass Frauen einfach durch bestimmte Lebensphasen gehen die zum Leben einer Frau dazugehören.

00:44:36: Das das normal ist, dass es auch normal ist dass Frauen in deren zwanziger dreißiger vierziger vielleicht Kinder bekommen können und was eben auch normal is dass Frauen durch die Wechseljahre gehen und dabei Beschwerden empfinden können nicht müssen, aber können.

00:44:54: Das heißt also es geht mehr darum zu sagen wir kümmern uns zum Beispiel ja auch immer mehr um das Thema psychische Gesundheit.

00:45:01: Wir könnten auch sagen dass ist zu privat.

00:45:04: warum sprechen wir darüber?

00:45:05: weil die Menschen die psychische Einschränkungen haben, die da irgendwie Herausforderung haben?

00:45:11: Das ist deren privates Ding und wir wollen sie nicht verletzen, wir wollen den nicht so nah treten

00:45:16: usw.,

00:45:16: das ist hier auch alles berechtigt.

00:45:18: und trotzdem bringen wir das Thema auch in die Arbeitswelt rein, damit wir eben diesen Menschen auch ermöglichen am Berufsleben teilzuhaben.

00:45:27: Auch wenn sie vielleicht durch bestimmte Diagnosen, Erkrankungen, Beschwerden oder was auch immer beeinträchtigt sind.

00:45:33: und das gleiche geht es für mich um das Thema Wechseljahre.

00:45:38: also Wir wollen nicht noch weiter stigmatisieren aber wir wollen das Thema normalisieren besprechbar machen und zeigen.

00:45:46: Es ist eben Fakt dass es früher oder später jede Frau betreffen wird und dann die Intensität ist.

00:45:57: Genau, deswegen diese hormonelle Auswirkung.

00:45:59: Nicht jeder nicht jede Frau erlebt das eben unbedingt in der vollen Intensität.

00:46:04: Und ich habe in der letzten Folge schon gesagt herzlichen Glückwunsch an all diejenigen, die das eigentlich so gar nicht wirklich mitkriegen.

00:46:12: Ja, es ist schon eine Kunst weil ich war tatsächlich also ich will nicht sagen überrascht aber Eine Zahl ist mir hängen geblieben.

00:46:19: Der DRK Gesundheitsbericht sagt, dass ich glaube zwei Drittel der Frauen sechs oder mehr Symptome... Das war nicht die DRK, das war der Forschungsbericht der Bundesagentur für Arbeit.

00:46:30: Ich glaube, die waren, dass sie das jetzt nochmal erhoben haben und da ging es darum, dass im Grunde ein überwiegende Teil der Frauen mindestens sechs Beschwerden gleichzeitig erlebt.

00:46:40: also das heißt auch das wenn wir das einfach vor Augen halten und diese Frauen gehen zur Arbeit Sie sind weiter in krankenschwester Ärztin Polizistin Managerin Assistentinnen Verkäuferin alles mögliche.

00:46:51: ja Die Frauen sind weiterhin im Job nur die haben halt noch einen Päckchen dann zu tragen in dieser Zeit Und darüber darf man schon sprechen, glaube ich.

00:46:58: Dass das eine enorme... Doppel und dreifach- und vierfachbelastung sein kannst du Frauen.

00:47:03: Und die trotzdem das dann doch nicht hinwerfen?

00:47:05: Ja, darüber sollte man unbedingt sprechen und vor allen Dingen finde ich sollte auch Deutschland und die Politik darüber ja noch viel mehr sprechen.

00:47:13: da würde ich jetzt ziemlich gerne drauf kommen weil Unternehmen freiwillig ja durchaus auch sehr viele dazu beitragen können sehr viel Positives machen können.

00:47:22: aber welche Verantwortung ist in Deutschland denn bereits heute rechtlich auch angelegt bzw.

00:47:28: wo gibt's Lücken?

00:47:29: erklärt oder ordne doch mal den aktuellen Rechtsabend in Deutschland ein.

00:47:33: Gibt es da schon irgendwie in Sachen Zukunft, zum Beispiel Gesetzesentwürfe?

00:47:38: Oder ist da noch gar nichts geplant?

00:47:40: Also wir haben aktuell noch keinen Gesetz, dass das Thema Wechseljahre irgendwie direkt regeln würde.

00:47:47: Aber wir bewegen uns auch in Deutschland nicht in einem komplett rechtsfreien Raum sozusagen.

00:47:52: Wir haben das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, dass die Diskriminierung unterbinden sollte zu sagen.

00:47:59: Da geht es auch nicht speziell um das Thema wechseljahrer aber da geht's darum keine Altersdiskriminierung oder die zu verhindern und auch das Merkmal geschlecht ist relevant.

00:48:07: Das heißt wenn ich als Frau der Lebensmitte systematisch diskriminiert werden, dann kann das ein deutlicher Verstoß gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz sein.

00:48:19: Da kann man also sagen okay hier greift dieser Raum um sozusagen die Frauen vor Diskriminierung zu schützen.

00:48:27: Wir haben auch die Fürsorgepflicht der Arbeitgeber, die sich aus dem BGB ergibt.

00:48:31: Das heißt der Arbeit Geber ist per se verpflichtet für Gesundheit Sicherheit der Mitarbeitenden zu sorgen und aber dass da die Frauen in den Wechseljahren mit deren sozusagen spezifischen Bedürfnissen bislang ja eben nicht mitgedacht werden.

00:48:46: Und so, dass ich sage also grundsätzlich ist das Unternehmen auch durch das Arbeitsschutzgesetz schon verpflichtet, Arbeitsprozesse zu errichten und auch auf eine Gefährdungsanalyse durchzuführen umzuschauen.

00:49:00: sind meine Arbeitsprozess sicher wie sie aufgestellt sind oder gefärten sie meinen Mitarbeitenden ganz besonders was auffällig ist, dann muss der Arbeitgeber dem auch nachgehen.

00:49:11: Aber ich glaube das Problem sozusagen warum Wechseljahre da bislang noch nicht so richtig inhaltlich auch eingeordnet werden, Diese Frauen sozusagen als eine spezifische oder als eine separate Arbeitnehmerinnengruppe mitdenkt so, ne?

00:49:28: Weil die Schwangeren haben wir auf dem Schirm wie gesagt.

00:49:32: So dann Elternzeit und so weiter.

00:49:33: aber dieser Lebensabschnitt der war bislang unsichtbar und deshalb findet sozusagen gefühlt erstmal für uns alle keine Anwendung von nichts.

00:49:44: Aber

00:49:44: wir müssen sagen auch jetzt ist es möglich und auch wichtig und

00:49:48: auch

00:49:49: erforderlich dass die Arbeit geht über diese Themen mitdenken.

00:49:53: Ausgehend von dem Rechtsrahmen, den wir bereits schon haben und was die Zukunft bringen wird werden wir sehen.

00:49:58: Was wir vielleicht hier erwähnen dürfen ist ja dass die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, das sie gerade daran erarbeitet da eine Handlungsempfehlung für Unternehmen zu arbeiten.

00:50:10: Thema Wechseljahre und Diskriminierung.

00:50:13: also Wir sind auf jeden Fall auf einem Weg Da vielleicht noch ein bisschen mehr Schärfe zu bekommen in dieses Thema.

00:50:20: was ist der konkrete Handlungsraum?

00:50:22: Genau, also ja.

00:50:23: Was würdest du sozusagen als Fazit dazu der Politik und auch den Arbeitgeberverbänden in Deutschland heute konkret empfehlen?

00:50:31: Ja gut, die Politik könnte natürlich da schon auch mehr Orientierung geben.

00:50:35: Also generell bezogen auf dieses Thema Wechseljahre sozusagen weil wir jetzt haben allgemeine Rahmenbedingungen, die eben dieses Thema noch nicht speziell berücksichtigen.

00:50:44: Es bleibt also abzuwarten.

00:50:45: es ist spannend zu sehen was wird diese Empfehlung der Antidiskriminierungsstelle enthalten und was wird dann vielleicht der nächste logische Schritt sein?

00:50:53: Aber klar wenn wir als wenn wir sozusagen nach UK schauen und sehen dass die da schon ein Handlungsrahmen für die Unternehmen kreieren, der dann allen auch Orientierung gibt.

00:51:04: Das würde den Prozess möglicherweise erleichtern das sozusagen sich immer mehr Unternehmen aufgefordert verpflichtet fühlen da auch tätig zu werden.

00:51:12: und deshalb könnte ich sagen ja wir brauchen mehr Klarheit besser abgegrenzten Rahmen sozusagen von der Politik und von den Unternehmen.

00:51:22: Gut, wir brauchen kein Gesetz um da aktiv zu werden also wie wir schon besprochen haben als es auch wirtschaftlich klug sozusagen da etwas zu machen weil wir wissen auch da ich meine die Bevölkerung damit auch die Arbeitnehmer schicht sozusagen die wird immer älter ja so bald geht eine ganze Generation in Rente.

00:51:42: wer bleibt noch in meinem Unternehmen?

00:51:44: Wie kann ich diese Mitarbeitenden halten.

00:51:47: Die WHO schätzt glaube ich, dass zwanzig dreißig jede vierte Frau auf der Welt in den Wechseljahren sein wird.

00:51:54: Also das heißt wir werden immer mehr, das heißt auch immer präsenter in der Arbeitswelt und da brauche ich es Unternehmen nicht unbedingt zu warten bis der Gesetzgeber sagt jetzt musst du was tun?

00:52:10: Ich kann mir selber überlegen was kann ich dann tun um zukunftssicher zu sagen

00:52:15: Ja, das stimmt.

00:52:16: Du hast es eben schon erwähnt!

00:52:17: Wenn wir jetzt mal rüberschauen zu einem unserer ja relativ unmittelbaren Nachbarländern und zwar nach Großbritannien sind die da zum Thema Menopause at Work auch deutlich weiter?

00:52:29: Für größere Arbeitgeber ist nämlich dort vorgesehen dass im Frühjahr twenty-sevenundzwanzig der Menopouse Action Plan in Kraft

00:52:37: tritt.

00:52:38: Das ist so wie ich das gelesen habe vorab sozusagen ein Gesetz dass Unternehmen ab zweihundertfünfzig Beschäftigten verpflichtet werden, einen Menopause-Actionplan im Rahmen ihres, glaube ich, Gender-Pay Gaps.

00:52:54: zu integrieren.

00:52:55: Genau, also die Unternehmen und zwar wie du schon richtig sagst jedes Unternehmen das zweiundfünfzig Mitarbeiter beschäftigt und mehr und sprich also nicht nur Frauen sondern ja es können auch nur drei Frauen sein.

00:53:07: sozusagen stand heute so wie ich das Gesetz verstehe sprich unabhängig davon wie meine Frauenquote ist sollte ich mich als Unternehmen darum bemühen da entsprechende Maßnahmen zu errichten und die Gesetzgebung gibt dann sechs Maßnahmen vor aus denen auswählen kann.

00:53:24: Das ist für das Thema Wechseljahre sind erstmal sechs Maßnahmen vorgesehen, dort ich kann dann sozusagen sagen okay dass setzt sich bereits um und soll ja auch schon Unternehmen geben die machen schon etwas dazu zu diesem Thema also kann als Unternehmen sozusagen ankreuzen.

00:53:40: Das fühle ich schon aus, das plane ich zu tun und das wird dann auch veröffentlicht und damit erhält es eine starke Verbindlichkeit und das finde ich insgesamt sehr positiv.

00:53:52: Und welche der britischen Maßnahmen findest du besonders sinnvoll?

00:53:56: Ja, also es sind vor allem das Thema Führungskräftetraining darüber haben wir gesprochen wünschen sich ohnehin die meisten Frauen sehe ich genauso für als als sehr wichtig an und gleichzeitig geht es auch darum, allgemeine Arbeitsprozessanpassung sozusagen zu machen.

00:54:12: Darüber haben wir auch gesprochen.

00:54:13: Arbeitsbedingungen wie sehen die aus?

00:54:15: Wo kann ich kleine Dinge anpassen, die den Frauen im Grunde dienen und deren Leistungserhaltung... Und dann haben sie ja auch das Thema Policy.

00:54:23: Also das heißt, die Unternehmen können eine der sechs Maßnahmen ist dass sie eine verbindliche Richtlinie erfassen, die dann sozusagen beschreibt wer es zuständig.

00:54:33: was steht diesen Frauen zu?

00:54:35: wo kann sie sich hinwenden?

00:54:37: ja wie sprechen wir über die Wechseljahr und so weiter.

00:54:39: also sprich ein grundlegendes Gerüst Das im Unternehmen allen auch die Sicherheit gibt.

00:54:46: Wie gehen wir mit diesem Thema um?

00:54:47: Und ich glaube so in Kombination wenn wir schaffen zu informieren tatsächlich prozess anzupassen, das auch zu verankern.

00:54:55: Dass das schon insgesamt sehr viel Sinn macht.

00:54:58: Warum ist dann UOK jetzt überhaupt da schon weiter als Deutschland?

00:55:02: weil sie auch früher angefangen haben.

00:55:04: Ja, also die haben früher angefangt tatsächlich sich dieses Thema anzuschauen aus unterschiedlichen Perspektiven.

00:55:09: dann gab es dann jemanden die auch tatsächlich angefangen hat dazu zu forschen und erste sozusagen Zusammenhänge rausgefunden hat.

00:55:16: und ja da sind dann auch wiederum viele sozusagen Beteiligte gewesen Frauen die betroffen waren Frauen die in der Forschung tätig waren und interessiert waren aber dann auch die Politik die da konsequenter hinterher war und die auch erkannt haben Paar und die das ja auch zusammen, sozusagen dieses Thema Menopause Action Plan mit dem Gender Pay Gap.

00:55:37: Dass sie sagen okay es geht hier um Gleichbehandlung, auch gleich Berechtigung sozusagen, gleiche Teilhabe in der Arbeitswelt und wir wollen verhindern dass Frauen von dem Gender-Pay Gap immer mehr betroffen sind sondern wir wollen hier eine Korrektur einführen und wir erkennen an das Thema oder dass die Frauen in den Wechseljahren da auch eine besondere Zielgruppe

00:55:59: sind.

00:56:00: Woran erkennt man letzten Enden?

00:56:01: ob Maßnahmen eben auch tatsächlich wirken oder einfach nur gut klingen.

00:56:05: Meinst du jetzt in den Unternehmen, oder?

00:56:07: Ja.

00:56:08: Also ich würde sagen das ist vor allem dann ist wenn die Frauen die Maßnahmen kennen also quasi wir wissen auch da dass viele Unternehmen könnten ja jetzt sagen okay machen was schon wir haben flexible Arbeitszeiten aber sie sind natürlich zu sagen an bestimmte Bedingungen geknüpft und sind vielleicht nicht als solches immer im Zusammenhang mit dem Wechseljahren kommuniziert worden.

00:56:30: Dann können Unternehmen sagen ok wir haben ja auch schon Ruhe räumen usw.

00:56:33: Also sprich man kann dahin gehen und sagen okay, also wir haben schon etwas.

00:56:37: Und das gilt ja auch für die Frauen.

00:56:40: Die Frauen müssen wissen dass ihnen das zu steht.

00:56:42: Das ist ein gutes Kennzeichen dafür, dass die Maßnahme funktioniert und sie dürfen keine Angst haben diese Maßnahme zu nutzen.

00:56:51: Weißt du was ich meine?

00:56:52: Weil wenn ich wiederum das Gefühl habe, ich bin die Einzige der jetzt diesen Ruheraum nutzt oder auf dem Ruheraum steht explizit für Frauen in den Wechseljahren und ich gehe deshalb da nicht rein.

00:57:04: Dann funktioniert die Maßnahme nicht genau.

00:57:07: Das heißt, wir wissen dass die Maßnahmen funktionieren ist indem wir die Frauen befragen und wenn sie wissen, dass ihnen das zusteht und wenn Sie es auch gerne nutzen Dann haben wir schon mal einen wichtigen Schritt getan.

00:57:23: Ich möchte jetzt den Blick nochmal ganz bewusst drehen und zwar, wir haben jetzt viel auch darüber gesprochen das möglichst seitens der Frauenausfälle vermieden werden aber eigentlich sollte der Anspruch doch viel größer sein.

00:57:37: ist es nicht viel zu wenig Frauen in dieser Lebensphase nur halten zu wollen, wenn wir nicht eigentlich viel stärker darüber sprechen wie sie sich beruflich nochmal ganz neu entfalten.

00:57:47: Also noch mal so einen richtigen Boost und Push auch kriegen?

00:57:50: weil ich meine man hat in der Lebensmitte Ab fünfzig hat man ja noch so gut, bestimmt siebzehn Berufsjahre.

00:57:57: So ungefähr vor sich und diese Phase wird halt einfach auch noch sehr häufig als Anfang des beruflichen Rückzugs behandelt.

00:58:07: Dabei sollte es doch eigentlich... Ja, andersrum

00:58:09: sein.

00:58:10: Absolut!

00:58:12: Definitiv sollten wir... Also ist mein Bestreben sozusagen da weg von dem Defizitenken hin zur Potenzialentfaltung schauen ja?

00:58:22: Es geht mir nicht darum jetzt die Wechseljahres schön zu reden und zu sagen dann starten die Frauen erst recht durch

00:58:28: usw.,

00:58:29: also auch hier dürfen wir natürlich differenziert betrachten.

00:58:32: Nicht alle Frauen wollen Karriere machen erst recht nicht vielleicht in dieser Lebensphase und so weiter aber gleichzeitig wissen auch, also das ist definitiv etwas was ich in meiner Arbeiter lebe.

00:58:42: Das ist definitiver was ich im privaten Umfeld sehe und was ich selber an mir merke und was auch die Literatur und die Umfragen usw.

00:58:49: zeigen.

00:58:49: Also die Frauen, die durch die Wechseljahre gehen, die gewinnen sozusagen vielleicht auch an Erfahrung, an Resilienz, an Empathie und so weiter werden noch viel stärker in dem wer sie sind, was sie können.

00:59:03: ja gerade dann auch wenn die Symptomphase abflacht wollen die Frauen sich eigentlich einbringen.

00:59:10: Ja und das ist ja auch nur natürlich, sie haben viel Erfahrung.

00:59:13: Man weiß wo man steht.

00:59:14: Absolut!

00:59:15: Sie stehen noch ganz anders zu sich selbst dann sind oft viel selbstbewusster können oft viel besser Entscheidungen treffen, können sich viel besser abgrenzen als früher.

00:59:27: Das heißt also die Frau entwickelt sich da tatsächlich ja dann auch häufig weiter Gewinntanreife und so weiter.

00:59:33: Und dieses Potenzial zu verlieren das finde ich schon gefährlich weil nicht nur im privaten sondern auch in der beruflichen Welt können das oder sind das sehr wichtige Skills?

00:59:46: Definitiv!

00:59:48: Da müssten wir hin zu sagen, Alter ist nicht gleich Abbau.

00:59:53: Ja aber in der Praxis ist es leider ja oft eher so dass wenn hier zum Beispiel eine Frau sagt ich will jetzt nochmal irgendwie die neue Führungsposition und will mich darauf bewerben oder so das sie aufgrund des Alters eben häufig durchs Raster fallen und abgelehnt werden.

01:00:08: Das

01:00:09: ist ein großes

01:00:10: Problem, finde ich.

01:00:11: Absolut!

01:00:12: Und da bedarf es auch vor allem Roll-Models, also das heißt Rollenvorbilder Frauen die selber noch im Job sind... Führungspositionen begleiten, die da in dieser Lebensphase sind.

01:00:24: Dass sie auch wirklich dann nochmal zurückdenken und überlegen so okay wie ging es mir damals in dieser Phase?

01:00:29: Wie kann ich meine Kolleginnen jetzt, meine Mitarbeitenden unterstützen?

01:00:32: Wie können ich vorangehen?

01:00:33: Wie könnte ich vielleicht auch die männliche Chef-Hitage sozusagen meinen männlichen Chefkollegen dafür sensibilisieren?

01:00:40: Und von Frau zu Frau sich den Support zusichern.

01:00:44: Da sozusagen zu sagen ok ist das noch ganz viel was die Frauen geben wollen auch.

01:00:51: Wir sehen das auch an vielen Umfragen, dass alleine sozusagen das Alter nicht darüber entscheidet ob du aussteigen willst oder nicht.

01:00:58: Das ist eher dann wiederum so was ich sagen würde wenn ich stark belastet bin und wenig Unterstützung habe in meinem Job Dann bin ich besonders geneigt, zu gehen.

01:01:09: Aber wenn ich unterstützt werde und vielleicht sogar Zugang habe zur Trainingszugang habe zu bestimmten Rollen Zugang haben zur Beförderung dann werden die wenigsten Frauen sagen Ich will es trotzdem nicht.

01:01:21: wahrscheinlich gibt es dir auch.

01:01:22: aber wir dürfen da glaube ich schon auch insgesamt auch immer mehr auf die Vorteile und die Erfahrungen blicken, die wir anderenfalls verlieren.

01:01:32: Deswegen finde diese Ansprache insbesondere auch an Recruiter jetzt mit dieser Folge so extrem wichtig.

01:01:41: eben auch dafür zu sensibilisieren und zu sagen schaut genauer hin, schaut rauf.

01:01:45: Sortiert nicht direkt irgendwie, keine Ahnung, forty-fünf plus auf den Stapel der aussortiert wird?

01:01:52: Absolut!

01:01:52: Ich glaube gerade mit Blick darauf dass wir uns ja jetzt alle im KI-Zeitalter bewegen und das mit der KI.

01:01:57: ich meine es wird immer mehr und immer schneller verändert sich die Arbeitswelt.

01:02:01: auch da wird ja die menschliche praktisch relevante Erfahrung umso wichtiger.

01:02:06: Ja, also das heißt und diese Frauen über die wir sprechen haben ja schon zwanzig, dreißig Jahre Berufserfahrung hinter sich.

01:02:14: Das heißt sie wissen wie Prozesse gelebt werden Sie wissen worauf es ankommt.

01:02:18: Sie wissen was tatsächlich dringend und nicht dringende ist.

01:02:21: Das heisst sie können viel mehr unterscheiden und auch im Grunde dann deine KI-Schulen und die KI Managern als ein Berufsanfänger.

01:02:28: Auch wenn dieser vielleicht sozusagen was die Leistungs Flexibilität anbetrifft usw.

01:02:35: da in Vorne mit dabei ist als Berufsanfänger, aber die Frauen bringen diese Erfahrung mit.

01:02:40: Ich glaube sie wird immer relevanter.

01:02:42: Ja und die Wechseljahre als eben mögliche Potenzialphase die sollten definitiv nicht unterschätzt werden.

01:02:47: ich sehe es ja zum Beispiel bei mir auch.

01:02:49: Ich habe jetzt vor ein paar Monaten erst diesen Podcast ins Leben gerufen hatte vorher überhaupt

01:02:56: null

01:02:57: Berührungspunkt und Erfahrungen mit dem Thema Podcasts und hab einfach irgendwie eben aufgrund meiner persönlichen Geschichte damit, aber auch der Lust Menschen.

01:03:06: dazu, zu dem Thema dann zu interviewen.

01:03:08: Ich hab gesagt ich mach das jetzt einfach.

01:03:11: Also habe ich was Neues ins Leben gerufen?

01:03:12: Ich hab vor ein paar Jahren Anfang Corona ja meine Agentur gegründet und das ist auch eine Erfahrung die kann mir keiner nehmen.

01:03:20: Mein erster Kunde für den arbeite ich im Marketing also auch da merke ich ja dass in dieser Phase ... Das hat noch mal ganz viel mit mir gemacht und ich hab gemerkt oder da verändert sich einige so und habt es aber durchaus versucht positiv zu nutzen, also in dieser besonderen Lebensphase.

01:03:40: kann eben finde ich auch nochmal beruflich ganz viel neu entstehen.

01:03:44: Genau und dem müssen wir Raum geben, wenn ich da sozusagen weder rechts noch links einen Schritt machen darf als Frau als Arbeitnehmerin.

01:03:54: Und das Gefühl habe es steht mir nur das hier zu und wieder nach vorne noch nach hinten irgendwie geht's also gehts für mich weiter dann stecke ich fest und dann erlebe ich dass die Frauen tatsächlich irgendwann mal einfach neu priorisieren und sagen, okay ich habe jetzt vielleicht weniger Energie zu investieren.

01:04:11: Wo investiere ich meine Energie jetzt ganz genau hin?

01:04:14: Und ich würde hier auch nochmal zur Ermutigung sozusagen und Motivation noch mal beitragen wollen indem ich sage es gibt tatsächlich auch da Untersuchungen die zeigen mit jeder weiteren eingeführten Maßnahme zum Thema Wechseljahre ja wenn ein Unternehmen sich entscheidet zb Führungskräfte zu informieren dann alle Beteiligten alle Beschäft informieren, dann Prozesse anpassen und so weiter.

01:04:38: Mit jeder weiteren eingeführten Maßnahme verändert sich das Engagement der Frauen.

01:04:43: ja also zeigen Befragungen das heißt dass Engagement steigt die Arbeitszufriedenheit steigt, die Innovationskraft steigt.

01:04:51: das heißt wenn ich das Gefühl habe Ich bin hier als Frau in der Lebensmitte willkommen und werde auch ernst genommen Und mir gibt man auch Raum zum zu wirken Dann bringe ich mich umso mehr ein win-win ist, dann weiß ich auch nicht.

01:05:07: Ja definitiv absolut!

01:05:09: Zum Ende möchte ich noch mal ganz konkret auch appellieren oder eingehen auf die Führungskräfte und die HR Verantwortlichen, auf die Entscheiderinnen, die jetzt eben heute hier gerade zuhören.

01:05:22: in meiner Folge was würdest du denn einer HR Leiterin sagen, die zu dir sagt wir haben bislang gar nichts.

01:05:30: womit sollte sie morgen anfangen?

01:05:33: dieser Person raten, Wissen reinzuholen.

01:05:36: Das ist das glaube ich einer der einfachsten Schritte.

01:05:39: Viele Unternehmen tun sich da auch tatsächlich leichter sozusagen jemand externes für mich einzuholen – Für einen Vortrag, für ein Workshop, für einen Training weil das Thema dann erstmal von jemandem extern ausgesprochen wird so dass es dann oft leichter und gleichzeitig ist auf jeden Fall immer gut zuzuhören Fragen zu stellen und zuzohören.

01:05:58: fangen sie an zu fragen, fragen sie Mitarbeiterinnen.

01:06:02: Ist das ein Thema für Sie?

01:06:03: Was denken die darüber?

01:06:05: Sprechen Sie mit den Menschen!

01:06:07: Das ist auch auf jeden Fall etwas was jeder tun kann und es muss nicht immer in diesem Verhältnis sein HR verantwortliche zu einer Arbeitnehmerin sondern sie haben ja auch Kolleginnen und Kollegen sozusagen also ohne dass man da direkt in dieses Gefährliche Gewässer sich reinwagt.

01:06:28: Ich hatte Gespräche mit meinen... Kolleginnen führen und schauen, okay was halten die eigentlich von diesem Thema?

01:06:33: und so weiter.

01:06:34: Also fangen sie an da sich auch für zu interessieren.

01:06:37: Ja abgesehen davon auch in Entscheiderin oder Unternehmensinhaberin oder HR-lerin können sich eben in dieser Phase befinden und sind selber betroffen also

01:06:46: genau.

01:06:46: Und das ist meistens so dass es natürlich schon dazu beiträgt wenn ich gerade selber durch diese Phase gehe habe ich überhaupt das Thema dann auch erst auf dem Schirm.

01:06:54: und das ist auch etwas übrigens was mir dann die Kolleginnen aus der Führung die Damen erzählen, dass sie das Thema früher unterschätzt haben.

01:07:03: Aber erst als sie selbst dadurch mussten sozusagen, haben sie einen ganz anderen Bezug bekommen zu diesem Thema und das kann man ebenfalls sehr positiv sehen und einfach eines Anstoß nehmen dann auch da ins Gespräch zu gehen und Wissen reinzuholen.

01:07:17: Wir sind jetzt schon fast wieder am Ende dieser Folge und ich persönlich habe so viel an Tipps und Insights mitgenommen, aber zum Abschluss möchte ich unbedingt noch mein Quickfire mit dir machen.

01:07:28: Okay!

01:07:29: Let's go!

01:07:31: Ein Satz den keine Frau in den Wechseljahren von ihrer Führungskraft hören sollte.

01:07:35: Das hab' ich tatsächlich so im O-Torn gehört das war... Oh wechseljahre da bin ich raus dass es mir zu privat.

01:07:41: gehen sie zum Arzt.

01:07:42: A logo

01:07:46: Eine Maßnahme, die jedes Unternehmen sofort umsetzen könnte.

01:07:50: Ja, die Führungskräfte informieren und die Schulen dazu wie man Gespräche führt und was die do's und don'ts sind...

01:07:57: Und es eben nicht abtun?

01:07:58: Genau!

01:07:59: Auf jeden Fall!

01:07:59: Nicht ignorieren, nicht ignorieren!

01:08:01: Welche Stärke von Frauen fünftig plus wird im Arbeitsmarkt am meisten

01:08:05: unterschätzt?!

01:08:07: und dann eben auch diese gelebte Erfahrung, die sie übersetzen können in den Arbeitskontext.

01:08:12: Was ist wichtig?

01:08:13: Wen muss ich mitnehmen?

01:08:15: Wie führe ich Menschen empathisch?

01:08:16: Wie reagiere ich in bestimmten Situationen?

01:08:19: Was möchtest du einer Führungskraft mitgeben, die bisher noch nie über Menopause Network nachgedacht hat?

01:08:25: Ich würde sagen, Sie sind ein Roll-Model.

01:08:27: So oder so als Führungskraft senden sie Signale.

01:08:31: Ihr Verhalten wird gelesen.

01:08:33: Das heißt, Sie können sich jetzt überlegen wofür wollen Sie stehen?

01:08:37: Wenn Sie schweigen, stehen Sie für etwas und wenn Sie darüber sprechen, stehen sie genauso für etwas.

01:08:42: das heißt Sie haben es aber in der Hand, sich zu positionieren.

01:08:46: Also seien sie sich auch ihre eigenen Signalwirkung bewusst und überlegen sie sich authentisch was ihr persönlicher Weg da sein

01:08:54: kann.

01:08:54: Auch nichts

01:08:55: tun ist eine Haltung!

01:08:58: Und was möchtest du einer Frau sagen die gerade

01:09:00: an

01:09:01: ihrer eigenen Leistungsfähigkeit zweifelt?

01:09:04: I feel you.

01:09:06: Es kommt vor und nicht verwechseln, kurzfristige Aussetzer, schwierige Phase und dauerhafter Kompetenzverlust.

01:09:15: Die Kompetenz ist nicht weg.

01:09:17: Glaub weiterlich, bleib selbstbewusst, trau dir zu und hör

01:09:20: auf dich selbst!

01:09:22: Wow,

01:09:23: wow!

01:09:23: Ich bin ganz sicher dass das bei vielen auf Aha-Momente stößt und eben auch daraus tiefere Denkansätze resultieren werden.

01:09:32: Es war super spannend und ich danke dir sehr liebe Victoria, dass du heute so viel Licht ins Dunkel zu diesem Thema gebracht hast.

01:09:39: Wer noch Fragen an Victoria hat, das konkret vertiefen oder sie auch als Coaching für das Unternehmen buchen möchte findet Sie auf ihrer Website www.viktoriabuckler zusammengeschrieben.com.

01:09:51: Auf Instagram findet man dich unter add-vectoria.bukla.

01:09:55: Genau, alles unter meinem Namen

01:09:57: Und natürlich auch auf Linksin.

01:09:59: Aber ich zeil deine Kontaktmöglichkeiten auch sowieso nochmal in den Shownoten.

01:10:03: Und ihr tollen Frauen in den Wechseljahren da draußen schiebt euch nicht aufs Abstellgleis oder lasst euch dahin schieben.

01:10:11: Denn jetzt in der Lebensmitte geht es erst so richtig los, ihr träumt von der Selbstständigkeit dult!

01:10:17: Ihr möchtet unbedingt den neuen Traumjob?

01:10:19: Go for it!

01:10:20: Ihr würdet gerne in eurem Unternehmen neue Aufgaben und mehr Verantwortung übernehmen, sprich es unbedingt an.

01:10:26: Zögert nicht, habt keine Angst und vergesst nie an euch zu glauben denn wenn ihr das nicht tut macht's auch kein anderer.

01:10:32: Absolut süßes

01:10:35: In der nächsten

01:10:36: Folge,

01:10:37: wer hat Pony oder Botox wieder eine absolute Powerfrau?

01:10:40: Die thematisch passender nicht sein könnte.

01:10:42: Freut euch auf die liebe Doro Alias Nauschein auf Instagram, die den Wechseljahr an buchstäblich High-Vibes zuschreibt und auf äußerst tumorvolle Art und Weise Frauen dazu ermutigt in dieser Lebensphase zu scheinen was das Zeug hält!

01:10:56: Ich freu mich wie Bolle und es könnte passender auch nicht sein.

01:10:58: Du kennst sie auch,

01:10:59: ne?!

01:10:59: Ich kenne sie auch genau hallo Doro.

01:11:03: Und ein großes Dankeschön gilt natürlich meinen Partner, dem Start-up Space Düsseldorf der mich so toll in Sachen Podcast Produktionen supportet.

01:11:11: Alle Infos und Buchungsmöglichkeiten findet ihr unter www.start-up-space.de.

01:11:18: Ich hoffe euch hat diese Folge sehr gefallen!

01:11:20: Wenn ja freue ich mich riesig wenn ihr Pony oder Botox abonniert und weiter empfehlt.

01:11:25: Au revoir tschüss und bis in vier Wochen.

01:11:27: eure Christina

01:11:29: Victoria, danke schön.

01:11:31: Tschüss!

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